KoFoBis - Koblenzer Forum für Business Software    
 
 
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Programm Koblenzer Forum für Business Software



Programm für den 12. April 2011, Universität in Koblenz:

KoFoBiS_Flyer2011.pdfKoFoBiS_Flyer2011.pdf (PDF-Datei zum Download)


09:30 Uhr Session 1


Begrüßung zum vierten Koblenzer Forum für Business Software


Session 1: "Enterprise Resource Planning und Customer Relationship Management"


Moderation: Prof. Dr. Petra Schubert, Professur für Betriebliche Anwendungssysteme, Universität Koblenz-Landau
Foto Prof. Dr. Petra Schubert


Fallstudie 1: Fallstudie RMA
"Unterstützung der Produktion durch Intercompany-Prozesse"
Die RMA GmbH & Co. KG operiert von zwei Standorten in Deutschland (Rheinau und Kehl) aus. Das Unternehmen stellt Produkte für Kunden her, deren Geschäftstätigkeit sich um die Medien Öl, Gas, Wasser und Fernwärme dreht. Das Produktsortiment von Rheinau und Kehl unterscheidet sich dabei aufgrund von historischen und strategischen Gründen: Während Kehl auf die Abarbeitung von Projektaufträgen spezialisiert ist, hat sich Rheinau auf die Serienproduktion fokussiert.
In einer Vielzahl von Projekten, die typischerweise von Kehl angenommen werden, sind auch Produkte von Rheinau zu verarbeiten, da sich beide Sortimente ergänzen. Diese Projekte erzeugen einen erheblichen organisatorischen und informationstechnischen Aufwand zur Erfüllung und Verfolgung der dazu notwendigen Prozesse. Zu diesem Zweck entschied man sich, das ERP-System b6 einzuführen, das mit seinem einheitlichen und vollständig integrierten Ansatz die Intercompany-Prozesse von RMA nahtlos unterstützt.

ERP-Anbieter: Sage bäurer GmbH


Fachreferent: Norbert Frick
Firmenvertreter: Thomas Plocher
IT-Anbieter:Axel Schmied


Fallstudie 2: Fallstudie MC TECHNOLOGY
"Lieferantenbewertung mit DocHouse"
Qualität ist für die MC TECHNOLOGY GmbH ein Unternehmensgrundsatz. Die Belieferung mit qualitativ hochwertigen Produkten und die Entwicklung von Lieferanten und deren Qualität gewährleistet das Unternehmen über eine interne Lieferantenbewertung. Da die ehemals ausschließlich im ERP-System M3 von Lawson vorgenommene Lieferantenbewertung den komplexer werdenden Anforderungen nicht mehr gerecht werden konnte, wurden neue Wege gesucht, die Qualitätsansprüche von MC TECHNOLOGY abzubilden. Die Fallstudie beschreibt die Einführung des auf Lotus Notes basierenden CRM-System DocHouse, in dem eine spezialisierte Funktion für die Lieferantenbewertung zur Verfügung gestellt wurde und welches damit zu einer funktionalen Verbesserung im Bereich Qualitätssicherung beitragen konnte.

CRM-Anbieter: DocHouse GmbH


Fachreferent:Verena Gill
Firmenvertreter: Uwe Eichhorn
IT-Anbieter:Wolfgang Brugger


Abschließende Sessiondiskussion mit den Referenten der Session und den Vertretern der IT-Anbieter


10:40 Uhr Networking Pause


11:00 Uhr Session 2


Session 2: "Enterprise Resource Planning"


Moderation: Prof. Dr. Michael Koch, Professur für Programmierung kooperativer Systeme, Universität der Bundeswehr München
Foto Prof. Dr. Michael Koch


Fallstudie 3: Fallstudie Wallenius Wilhelmsen Logistics
"ERP Service Management"
Die Wallenius Wilhelmsen Logistics Germany GmbH (WWL) mit Sitz in Lehrte ist ein Automobil-Logistikdienstleister mit ca. 300 Spezial-Lkw, die für den Transport von Pkw, Lkw und Landmaschinen von Kfz-Herstellern zu Fahrzeug-Händlern oder -Vermietern eingesetzt werden. Darüber hinaus kümmert sich das Unternehmen im Bereich Technical Services um die Zwischenlagerung, Pflege und die Montage von Sonderwünschen für Neufahrzeuge sowie die Wiederaufbereitung von Jungfahrzeugen. Im Rahmen dieser technischen Dienstleistungen setzte das Unternehmen eine Standardsoftware ein, deren Nutzungsmöglichkeit auslief. Daher wurde zur Abbildung der Serviceprozesse ein integriertes Standard-ERP-System von godesys in einem klassischen ERP-Auswahlprozess ausgewählt und eingeführt. Neben der Abbildung der operativen Prozesse im Bereich der technischen Dienstleistungen mit derzeit rund 100 individuellen Kundenprozessen erlaubt dieses die Datenintegration mit kundenspezifischen IT-Systemen und die Einbindung der Supportprozesse in Finance und Controlling.

ERP-Anbieter: godesys AG


Autor: PD Dr. Axel Winkelmann
Interviewerin: Prof. Dr. Petra Schubert
IT-Anbieter:Godelef Kühl

Fallstudie 4: Fallstudie Deutsche Servicegesellschaft für Finanzdienstleister
"Monitoring von Massenprozessen in einer Bankenfabrik"
Die hier beschriebene Fallstudie zeigt am Beispiel der Banken-Prozessfabrik DSGF (Deutsche Servicegesellschaft für Finanzdienstleister mbH), wie diese durch die Einführung eines angemessenen Geschäftsprozessmanagements in der Lage war, die neue Abteilung Marktfolge Passiv/Dienstleistungen zeitnah aufzubauen und damit ihren Kunden (Sparkassen in ganz Deutschland) neue Prozessdienstleistungen anzubieten.
Das IT-System awino® der HUEBINET GmbH & Co. KG zur Prozesssteuerung, zum Prozessmonitoring, zum Controlling und zur Prognose von Geschäftsprozessen ist für dieses Projekt eine wesentliche Grundlage. Am Beispiel des Bereiches Marktfolge Passiv/Dienstleistungen wird verdeutlicht, welchen Stellenwert konsequentes Management von Massenprozessen hat, und es wird ein Ansatz aufgezeigt, wie es umgesetzt werden kann.

Software-Anbieter: HUEBINET

Fachreferent:Carsten Schöpp
Firmenvertreter: Frank Follmann
IT-Anbieter:Michael Ewertz

Fallstudie 5: Fallstudie Proteros Biostructures
"Auftragsbezogene Projektabwicklung"
Heutzutage ist die Entwicklung eines neuen Medikaments oder eines anderen biochemischen Wirkstoffes ein kostspieliges Unterfangen mit oft ungewissem Ausgang. Um die Erfolgsaussichten zu erhöhen, werden dabei oftmals die zugrunde legenden Proteinstrukturen im Vorfeld auf deren Wirkungsart und Wirkungsgrad getestet. Da dies ein zusätzlicher Aufwand für viele Unternehmen darstellt, werden diese Projekte meist an einen externen Dienstleister vergeben. Proteros Biostructures ist in diesem Segment einer der führenden Anbieter von Protein-Struktur-Analysen, der mit seinen patentierten Verfahren zahlreiche Großkunden aus den Bereichen Pharma, Biochemie und Agrar unterstützt.
In dieser Fallstudie wird gezeigt, wie Proteros Biostructures mit Hilfe der Business Software des ERP-Anbieters Abacus eine durchgängige, nachvollziehbare und sichere Projektabwicklung durchführt.

ERP-Anbieter: Abacus Business Solutions


Fachreferent:Norbert Frick
Firmenvertreter: Max Geier
IT-Anbieter:Alexander Sattler



Abschließende Sessiondiskussion mit den Referenten der Session und den Vertretern der IT-Anbieter


12:30 Uhr Networking Lunch


13:30 Uhr Session 3


Session 3: "Social Media"



Moderation: Michael Ehler, Manager TechSales IBM Social and Business Collaboration Solutions, IBM Deutschland
Michael Ehler
Fallstudie 6: Fallstudie Börse Berlin
"Web 2.0-Plattform zur Kundenkommunikation"
Die folgende Fallstudie beschreibt den Einführungsprozess und den Betrieb eines virtuellen Expertennetzwerks an der Börse Berlin. Ziel des Projekts war es, einen neuartigen Kommunikationskanal zwischen der Börse und dem Kundensegment der Privatanleger zu etablieren. Hierdurch sollten Kenntnisse über deren Präferenzen gewonnen werden, die Kundenbindung erhöht und Ideen der Kunden aufgegriffen und in eigene Wertschöpfungsprozesse integriert werden. Die technische Grundlage bildeten ein Online-Diskussionsforum, ein Chatsystem sowie Weblogs.
Der Aufbau und Betrieb der Plattform wurden intern maßgeblich durch die Abteilungen Unternehmenskommunikation und IT getrieben. Das Projekt wurde vom Beginn im Januar 2006 bis zum Abschluss der ersten Projektphase im Januar 2007 wissenschaftlich begleitet. Die Plattform wurde ab Ende 2007 durch die Universität Potsdam weiterbetrieben. Mitte 2008 wurde das Kundenforum aus Kostengründen wieder eingestellt. Die Fallstudie stellt die einzelnen Schritte und Ergebnisse sowie die Erfahrungen dar, die während des Projekts gemacht wurden.

Softwareprodukt: Invision Power IP.Board

Fachreferent: Jun.-Prof. Dr. Stefan Stieglitz
Firmenvertreter: Petra Greif

Fallstudie 7: Fallstudie Capgemini
"Microblogging als Konversationsmedium"
Mit der steigenden Bekanntheit von Twitter weckt das Phänomen Microblogging zunehmend auch die Aufmerksamkeit von Unternehmen, die sich fragen, wie sie vergleichbare Plattformen für interne Kommunikation und Gruppenprozesse einsetzen können. In dieser Fallstudie wird die Nutzung des Produkts Yammer bei der internationalen Management- und IT-Beratung Capgemini illustriert. Yammer ist eine im Web verfügbare Plattform zum Enterprise Microblogging, die von über 95.000 Unternehmen unterschiedlichster Größe genutzt wird. Anfang Januar 2011 waren bei Capgemini über 18.000 Mitarbeiter auf Yammer registriert, die die Plattform in einem geschlossenen Bereich überwiegend als Konversationsmedium zur Interaktion und Diskussion nutzen.

Softwareprodukt: Yammer

Fachreferent:Dr. Alexander Richter
Firmenvertreter: Dr. Sebastian Schäfer

Fallstudie 8: Fallstudie Elektroniksystem- und Logistik-GmbH
"Unterstützung von Wissensmanagement durch Social Software"
Die ESG Elektroniksystem-und Logistik-GmbH, im Folgenden kurz ESG genannt, gehört zu den führenden System- und Softwarehäusern in Deutschland. Das Wissen der auf viele Standorte verteilten Mitarbeiter stellt dabei das wesentliche Betriebsmittel des Unternehmens dar. Zur Sicherstellung des Unternehmensbedarfs an Wissens- und Innovationsmanagement sowie zur gewünschten und notwendigen intensiven Kommunikation ihrer räumlich verteilten „Wissensarbeiter“ hat die ESG eine Social-Software-Lösung eingeführt. Basierend auf der Standardsoftware Atlassian Confluence konnte mit geringem Aufwand ein neues Intranet gestaltet werden, das eine höhere Beteiligung aller Mitarbeiter ermöglicht und nachweisbar auch realisiert hat. Neben der Zieldefinition wird in dieser Fallstudie auch auf verschiedene Aspekte der Einführung und Ausgestaltung der Lösung eingegangen.

Softwareprodukt: Atlassian Confluence

Fachreferent:Prof. Dr. Michael Koch
Firmenvertreter:Hans-Jürgen Thönnißen

Abschließende Sessiondiskussion mit den Referenten der Session und den Vertretern der IT-Anbieter


15:00 Uhr Networking Pause


15:30 Uhr Session 4


Session 4: "Social Business"


Moderation: Prof. J. Felix Hampe, Universität Koblenz-Landau



Foto Prof. Dr. Felix Hampe


Keynote zum Thema Enterprise 2.0 (in Englisch) (Prof. Susan P. Williams)

Enterprise 2.0 (E2.0)-Projekte haben die frühe Experimentierphase verlassen. Die Aufmerksamkeit des Managements wendet sich nun verstärkt der gezielten Betrachtung von Strukturen, Prozessen, operativen Gegebenheiten und dem Verständnis des Anwendungskontextes zu.
Die E2.0-Fallstudien, die im Rahmen des diesjährigen Buchprojekts erhoben wurden, sollen hierbei helfen, indem sie ein tieferes Verständnis für die Gründe schaffen, warum spezifische Projekte initiiert werden. Dazu beleuchten sie unter anderem die Geschäftsaktivitäten und Prozesse, die unterstützt werden und die technologischen Lösungen, die dabei zum Einsatz kommen.
Die Keynote stellt das 8C-Modell für Enterprise Information Management (EIM) in seiner spezifischen Ausrichtung für die Analyse und Evaluation von E2.0-Projekten vor. Das Modell und die darauf aufbauende Methode für die Klassifikation von E2.0-Projekten wird dabei genutzt, um E2.0-Fallstudien zu klassifizieren und nach funktionalen Kriterien miteinander zu vergleichen.
Foto Prof. Dr. Susan P. Williams


Feierliche Eröffnung des University Competence Centers for Collaborative Technologies powered by IBM (UCC-CT)
powered by


1. Kurze Ansprache zur Verbesserung der Lehre durch Forschungskooperationen (Prof. Dr. Peter Ullrich)
2. Kurze Ansprache zur Entstehungsgeschichte des UCC-CT (Maria Gomez)
3. Kurze Ansprache zur Motivation und zu den Zielen (Prof. Dr. Petra Schubert)
4. Kurze Ansprache zur gemeinsamen Forschung mit Wirtschaftspartnern (Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli)

Prof. Dr. Peter Ullrich
Maria Gomez


Prof. Dr. Petra Schubert

Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli
Prof. Dr. Peter Ullrich
Vizepräsident für Studium und Lehre der Universität Koblenz-Landau
Maria Gomez
Direktorin IBM Collaboration Solutions bei IBM Deutschland
Prof. Dr. Petra Schubert
Leiterin der Forschungsgruppe Betriebliche Anwendungssyteme der Universität Koblenz-Landau
Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli
Vizepräsident für Forschung der Universität Koblenz-Landau


Podiumsdiskussion: Wie Social Media unsere Geschäftswelt verändern
"Social Business" beschreibt den zunehmenden Einsatz von Social Media in Unternehmen. Hintergrund ist eine zunehmende Konvergenz zwischen den elektronischen Medien, die wir im privaten und im beruflichen Leben einsetzen. Medien wie Facebook, Xing und Twitter dringen in den Arbeitsalltag ein und werden dort intern für Wissensmanagement und extern als Kundenkanal instrumentalisiert. Dies führt auf der einen Seite zu einer direkteren Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden. Auf der anderen Seite öffnet es das Feld für mannigfaltige Risiken: fehlende Privatheit, öffentliches Fehlverhalten von Mitarbeitern, elektronische Dokumente als Beweise in Gerichtsverfahren und vieles mehr. Unternehmen müssen lernen, die Möglichkeiten erfolgreich zu nutzen und den Gefahren aktiv zu begegnen. Bann und Verbot der Medien schützen nur eingeschränkt vor der Verantwortung.
In der Podiumsdiskussion diskutieren Experten und Meinungsbildner die Potentiale und Risiken. Dabei treffen kontroverse Ansichten von Social Media Enthusiasten und Zweiflern aufeinander.




Jan Gröne
Christian Lindner


Axel Oppermann

Stefan Pfeiffer
Jan Gröne
Student der Medienwissenschaften, TU Ilmenau und Social Media Enthusiast
Christian Lindner
Chefredakteur der Rhein-Zeitung
Axel Oppermann
Advisor bei der Experton Group
Stefan Pfeiffer
Leiter Marketing IBM Collaboration Solutions

Ende Podiumsdiskussion ca. 17.00 Uhr.
Anschließend Open House mit Networking Apero.



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